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Ihre Stadtwerke Rostock AG

GuD-Anlage

Die GuD-Anlage der Stadtwerke Rostock AG mit Standort Marienehe besteht aus einer Gas- und Dampfturbinen-Anlage und weiteren Erzeugungsanlagen zwei Heisswassererzeugern (HWE 4 und 5) und einem Heisswasserkessel (HWK 1). Die folgenden Ausführungen beziehen sich nur auf die Gas- und Dampfturbinenanlage.

Technische Auslegung der Anlage

Gesamtleistung: 111 MW (brutto) elektrisch, 120 MW thermisch. Die Leistung wird von drei identischen Blöcken, bestehend aus Gasturbine, Abhitzekessel, Dampfturbine, Generator und Heizkondensator, erbracht.

Technische Auslegung der Anlage

Die Betriebsweise der Blöcke wird durch den erforderlichen thermischen und elektrischen Leistungsbedarf bestimmt. Die unterschiedlichsten Versorgungsbedingungen sowie jahreszeitliche Spitzen fanden bei der Auslegung der Anlage Beachtung. Brennstoff ist das umweltschonende Erdgas. Bei der vorgesehenen "Trockenen Verbrennung" werden Stickoxid-Emissionswerte kleiner bzw. gleich 100 mg/Nm3 Abgas garantiert. Die Blöcke wurden als einwellige Anlage ausgeführt. Gas- und Dampfturbine treiben einen gemeinsamen Generator an. Eine Verknüpfung der einzelnen GuD-Blöcke ist nur auf der Heisswasserseite vorgesehen. Jeweils ein Maschinentransformator pro Block überträgt die erzeugte elektrische Leistung über die Schaltanlage auf die 110 kV Freileitung zum Umspannwerk Rostock-Schutow.

 

Die thermische Leistung wird über Heizkondensatoren ausgekoppelt. Wird eine maximale Vorlauftemperatur benötigt, werden der modernisierte Heisswassererzeuger (HWE 4 und 5) oder der HWK 1 in Reihe zur Kombianlage betrieben. Wird hingegen eine große Fernheiznetz-wassermenge gefahren, werden diese parallel zur Kombianlage eingesetzt.

Chronologie

21.04.1992 Konzeptstudie zur Fernwärmeversorgung der Stadt Rostock
20.08.1992 Aufsichtsratsbeschluss zur Planung einer GuD-Anlage als Ersatz für die technisch veraltete zweite Baustufe des Heizkraftwerkes Rostock-Marienehe und zur Sicherung der Fernwärme-Versorgung
25.03.1993 Aufsichtsratsbeschluss zur Errichtung einer Gas- und Dampfturbinenanlage im HKW Marienehe und der Anlagen zur Fernwärmeauskopplung aus dem Steinkohlekraftwerk Rostock
21.04.1993 Vertragsabschluss zur Planung der neuen Anlage mit dem Unternehmen ABB
29.09.1993 Abschluss des Generalunternehmer-Vertrages mit dem Unternehmen ABB Turbinen Nürnberg GmbH zur Errichtung und Lieferung der GuD-Anlage
14.04.1994 Erteilung der Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb der geplanten Anlage durch das Staatliche Amt für Umwelt und Natur
11.05.1994 Grundsteinlegung auf dem Gelände des Heizkraftwerkes Marienehe durch den Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock
11.04.1995 Die Erbauer der neuen Gas- und Dampfturbinenanlage feiern gemeinsam mit den zukünftigen Betreibern das Richtfest
29.09.1995 Die Kamine der zukünftigen Blöcke 1, 2 und 3 werden auf die in Bau befindliche Anlage gesetzt. Jeder dieser Schornsteine hat eine Höhe von ca. 20 m und einen Durchmesser von 2,6 m
11.03.1996 Beginn der Inbetriebsetzungsarbeiten
13.06.1996 Übergabe des ersten Blockes der GuD-Anlage an den Betreiber
01.11.1996 Übergabe der Gesamtanlage an die Stadtwerke Rostock AG
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